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Neuigkeiten an der HLA

Wirtschaftsgymnasium Bühl hat nun alle Schüler mit Mini-PCs für den Unterricht ausgerüstet

„Wir sind komplett Tablet!“ Das konnte gestern das Wirtschaftsgymnasium an der Handelslehranstalt Bühl (HLA) mit Fug und Recht von sich behaupten, denn: Live im Unterricht wurde die dritte und letzte Tranche der Tablet-PCs offiziell überreicht.
Nun sind mit den digitalen Lernmitteln alle 204 Schülerinnen und Schüler der drei Jahrgangsstufen ausgestattet. Am Pilotprojekt „Tablets im Unterricht der beruflichen Schulen“ des Landes Baden-Württemberg nehme die HLA schon seit dem Schuljahr 2015/16 teil, erläuterte Schulleiter Michael Lebfromm bei der Übergabe. „Hurra, alle haben nun ein Tablet. So toll werden wir wohl nie wieder ausgerüstet sein“, jubelte Lebfromm vor der Klasse E1. Er wandte sich an die Wirtschaftsgymnasiasten: „Es kann Ihnen nichts Besseres passieren, als Tablets schon hier im Unterricht auszuprobieren.“ Diese Minicomputer würden in der Wirtschaft als „Schnittstelle zu Kunden“ immer wichtiger, wenn etwa schnell etwas durchgerechnet oder präsentiert werden müsse. Im Unterricht seien Tablets mit ihren Möglichkeiten, etwa Texte zu lesen oder zu hören, Videos aufzunehmen und wiederzugeben, ein gutes Mittel, den individuellen Lerntypen gerecht zu werden, betonte der Oberstudiendirektor.
Andreas Dorsner, der als Studienrat das Tablet-Projekt der HLA pädagogisch betreut, ergänzte um weitere Vorteile: So stellten Mathematik-Apps Funktionsgraphen viel genauer dar, als es auf Taschenrechnern je möglich gewesen sei, und Tablets könnten die Gruppenzusammenarbeit an gemeinsamen Projekten sehr erleichtern.
Die Mini-PCs waren gestern im Geschichtsunterricht zu erleben. Oberstudienrätin Tanja Preuß hatte dafür eine App maßgeschneidert. Die Schüler sollten Bilder von Persönlichkeiten und Ereignissen in Geschichtsepochen einordnen. Sie waren offenbar gut vorbereitet, denn ruckzuck wurde Philosoph Aristoteles auf dem Touchscreen in die Antike verschoben und Kanzler Adenauer in die Neuzeit. Am Testende meldeten die Tablets reihenweise: „Alles o. k.“
Einschließlich der von den Lehrern für sich selbst angeschafften Geräte seien an der HLA Bühl nun über 250 Tablets im Unterrichtsbetrieb, erläuterte Oberstudienrat Günter Krämer, der das Projekt technisch betreut. Die vom Landkreis Rastatt getragene kaufmännische Schule stelle für den Unterricht ein leistungsfähiges, flächendeckendes WLAN-Netz im Schulbereich zur Verfügung.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre Tablets nicht nur im Unterricht, sondern rund um die Uhr – auch privat – nutzen. Dass die Monatsmiete für die Schüler auf fünf Euro begrenzt werden könne, sei einerseits dem Kultusministerium zu verdanken, das das Pilot-Projekt mit 45 000 Euro für die HLA Bühl fördere, und andererseits der Sparkasse Bühl, die es mit 15 000 Euro unterstütze, jeweils über die drei Jahre summiert. Übers Schulbudget schieße der Landkreis weitere Mittel zu, so Krämer.
Seitens der Sparkasse Bühl merkte Matthias Frietsch an: Schon seit 2003 sei diese Partner der HLA, seit 2011 verstärkt durch „Wirtschaft macht Schule“ und seit 2015 überdies als Sponsor des Tablet-Projekts. Frietsch wandte sich an die Schülerinnen und Schüler: „Das Tablet, Arbeitsmedium in vielen Bereichen, hilft vieles einfacher zu gestalten. Wir befinden uns in einer Zeit der Transformationen – und Sie wachsen ganz selbstverständlich in diese Veränderungen hinein.“

(Quelle: ABB: Werner Vetter.07.10.2017)

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